Die Herz Mariä Verehrung (Muttergottes von Fatima)

Versprechen der Muttergottes in Fatima

„Ich meinerseits verspreche allen jenen, die am ersten Samstag von fünf aufeinanderfolgenden Monaten beichten, kommunizieren, den Rosenkranz beten und mir während einer Viertelstunde Gesellschaft leisten, indem sie die Rosenkranzgeheimnisse betrachten mit der Absicht, mir Genugtuung zu leisten, in der Todesstunde mit allen für ihr Heil notwendigen Gnaden beizustehen."

 

Die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima

Im Jahr 1917 erschien die Mutter Gottes drei Hirtenkindern Lucia Santos, Francisco und Jacinta Marto und brachte ihnen eine Botschaft vom Himmel. Die Gottesmutter verlangt drei Dinge:
1. Das tägliche Rosenkranzgebet.
2. Sühne und Buße für die Sünder.
3. Die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens und die Weihe an dieses Herz.


Die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens

Neben der Buße und der Sühne und dem täglichen Rosenkranzgebet hat Maria drei hauptsächliche Übungen verlangt.


1. Ihr zu Ehren soll jeder erste Samstag im Monat als Sühnesamstag gefeiert werden.

2. An fünf aufeinanderfolgenden ersten Monatssamstage im besonderen (Beginn jederzeit möglich).

3. Die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz.

 

Die ersten Samstage an fünf direkt aufeinander folgenden Monaten

Maria spricht in Fatima: „Ich meinerseits verspreche allen jenen, die am ersten Samstag von fünf aufeinanderfolgenden Monaten beichten, kommunizieren, den Rosenkranz beten und mir während einer Viertelstunde Gesellschaft leisten, indem sie die Rosenkranzgeheimnisse betrachten mit der Absicht, mir Genugtuung zu leisten, in der Todesstunde mit allen für ihr Heil notwendigen Gnaden beizustehen."

Im amtlichen Handbuch für Fatimapilger teilte der Bischof von Leiria unter dem 13. Mai 1939 über die Feier der fünf ersten Monatssamstage zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariä folgendes mit:
„Maria hat sich in unseren Tagen gewürdigt, uns — durch Schwester Lucia, die Seherin von Fatima — die Übung der ersten fünf Monatssamstage zu schenken, um dem Unbefleckten Herzen Mariä Sühne zu leisten für alle Schmähungen und Beleidigungen, die es von Seiten der undankbaren Menschen erfährt. ”

Er ist ein Mittel der Vorsehung, durch das viele Seelen gerettet werden.

Für diese fünf aufeinander folgenden Monatssamstage (immer der erste Samstag im Monat) verlangt Unsere Liebe Frau von Fatima:


1. Beichte (Lucia fügt später bei, es genüge, während der Woche zu beichten, wenn man die heilige Kommunion im Stande der Gnade empfängt).

2. Die Sühnekommunion.

3. Rosenkranzgebet.

4. Eine Viertelstunde Betrachtung über die Geheimnisse des Rosenkranzes,
mit der ausdrücklichen Absicht, das Unbefleckte Herz Marien zu ehren und zu trösten und Genugtuung zu leisten.

Die Betrachtung kann über ein oder mehrere Geheimnisse des Rosenranzes gemacht werden, gesondert oder gleichzeitig mit dem Rosenkranzgebet, indem man vor jedem Gesetz einige Zeit (etwa 3 Minuten [5 Gesätzlein x 3 Minuten/Gesätzlein = 15 Minuten]) das betreffende Geheimnis betrachtet, d.h. liebend darüber nachdenkt.

 

Warum eigentlich fünf Sühnesamstage?

Jesus sagte zu Schwester Lucia: "Meine Tochter, der Grund ist einfach: es geht um fünf Arten von Beleidigungen und Lästerungen, die gegen das unbefleckte Herz Mariens begangen werden:


1) Die Lästerungen gegen die Unbefleckte Empfängnis.

2) Gegen die Jungfräulichkeit.

3) Gegen ihre Gottesmutterschaft, zugleich mit der Ablehnung, sie als Mutter der Menschen anzuerkennen.

4) Die Beleidigungen jener, die öffentlich versuchen, den Kinderherzen die Gleichgültigkeit, die Verachtung und sogar den Hass gegen diese unbefleckte Mutter einzuflößen.

5) Die Beleidigungen jener, die sie direkt in ihren heiligen Bildern verunehren."

 

Weitere Informationen über die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima

Fatima ist einer der bedeutendsten katholischen Wallfahrtsorte der Welt und liegt in Portugal. Zwischen Mai und Oktober 1917 fanden dort Marienerscheinungen statt. Am 13. Mai 1930 wurden die Erscheinungen durch den Bischof von Leiria Giuseppe Alves Correia da Silva für glaubwürdig erklärt und die öffentliche Verehrung Unserer Lieben Frau von Fátima gestattet.

Ein besonders nahes Verhältnis zu Fatima hatte Papst Johannes Paul II. Am 13. Mai 1981, als Johannes Paul II. nach seiner Generalaudienz im Papamobil durch die Menge fuhr und die Leute begrüßte, trafen ihn Schüsse. Der Papst schrieb der Jungfrau von Fatima den glücklichen Ausgang des Attentats am 13. Mai 1981 zu, das ihn fast das Leben gekostet hätte. Ein Jahr nach dem Anschlag besuchte er Fatima und schmückte die Krone der Jungfrau mit der Pistolenkugel, die man aus ihm herausoperiert hatte.

"Es war eine mütterliche Hand, die die Flugbahn der Kugel leitete und der Papst, der mit dem Tode rang, blieb auf der Schwelle des Todes stehen" (JOHANNES PAUL II., Meditation mit den italienischen Bischöfen aus dem Poliklinikum Gemelli, 13. Mai 1994).

 

Bischöfliches, Päpste und Fatima
1931 wurde Fatima kirchlich anerkannt.

Pius XII.: Bischofsweihe am 13. Mai 1917 in der Stunde der Erscheinung Mariens in Fatima; Erlebnis des Sonnenwunders am 31. Oktober 1950.
Er sagte: „Es kann kein Zweifel sein, dass die Königsherrschaft Jesu Christi anbricht durch die Herrschaft des Unbefleckten Herzens Mariens, die Herrschaft seiner hochheiligen Mutter.“ Und darum wollen wir also die Mutter Gottes feierlich durch unseren Distrikt tragen, damit sie ihre Kinder besuche und damit Deutschland eine geistige Auferstehung finde und damit der Hl. Vater Russland dem Unbefleckten Herzen Mariens so weihe, wie die Mutter Gottes es in Fatima eingefordert hat. Amen.
Johannes XXIII.: besuchte Fatima als Nuntius
Paul VI.: Besuch 1967 (überreicht am 13. Mai die Goldene Rose)
Johannes Paul II.: Besuch am 13. Mai 1982
Benedikt XVI.: Besuch am 13 Mai 2010 (überreicht am 12. Mai die Goldene Rose). "Wer glaubt, daß die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich." (in der Predigt am 13. Mai 2010 in Portugal).

Siehe auch:
Kongregation für die Glaubenslehre: Die Botschaft von Fatima (13. Mai 2000)
Kathpedia.de -> Fatima

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