Die Heilige Messe

Die Heilige Messe ist das sakramentale Gedächtnis an das Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu Christi in der Form eine Opfers und Mahles. Es ist die Bezeichnung des Gottesdienstes, der im Zentrum des liturgischen Lebens der Kirche steht. Die Kirche unter dem Wort Gottes feiert die Geheimnisse Christi zum Heil der Welt.

Eine in der Römisch-Katholischen Kirche ebenfalls gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Messe ist "Das Messopfer" (auch Heiliges Opfer). Die Bezeichnung ist aus dem katholischen Verständnis der Eucharistie entstanden, nach dem diese das Gedächtnis des Pascha Christi, die sakramentale Vergegenwärtigung und Darbringung des einzigen Opfers in der Liturgie seines Leibes, der Kirche (Katechismus der Katholischen Kirche, 1362) ist.

Eine andere gebräuchliche Bezeichnung ist "Eucharistiefeier", vom griechischen eucharistein, das bedeutet: Dank sagen.

Innerhalb der Römisch-katholischen Kirche gibt es verschiedene Riten, innerhalb derer die Hl. Messe gefeiert werden kann. In der Lateinischen Kirche wird fast nur der Römische Ritus verwendet, in den Ostkirchen gibt es hingegen mehrere, wie etwa den Byzantinischen Ritus (Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomus) oder den Syrisch-malabarischen.

Der Begriff Messe leitet sich von dem lateinischen Entlassungsruf an die Getauften im Römischen Ritus Ite, missa est! ab. (Gehet, Ihr seid gesandt!)

Zum Aufbau und den Formen der Heiligen Messe: siehe Kathpedia-Artikel zur Heiligen Messe

 

Die Texte der Heiligen Messe

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